futurize, die Trendagentur von Mara Michel

Mara's Blog | persönlich - gesellschaftlich - politisch

.futurize die.trend.agentur für den VDMD Trend.Puls H.W.2020.21: RESPONSIBILITY

Zu jeder Saison erarbeitet das VDMD – TrendResearchTeam unter Leitung von Mara Michel, .futurize die trendagentur, ein Forecast FUTURE.CONCEPT, das gesellschaftlich relevante Themen aufgreift, die sich unmittelbar in Gebrauchs-Produkten zeigen, materialisieren und visualisieren. So können Firmen und Designer weit im Voraus Sicherheit für die MEGATRENDS der Zukunft gewinnen.

In Zukunft wird es auf zwei Punkte ankommen:

WENIGER BASICs  .  MEHR INNOVATIONEN

MATERIALIEN und DESSINIERUNGEN MÜSSEN EINE GESCHICHTE ERZÄHLEN

Das laufende Jahr 2019 ist geprägt von „analogerVirtualität“, die in 4 Themen nach Ruhe, nach Werten, nach dem Ursprünglichen und nach Rückhalt sucht in einer Zeit, mitten im gewaltigen gesellschaftlichen Umbruch durch eine digitale Welt und der Nutzung künstlicher Intelligenz.

 

Das führte in der Folge zum Thema „MITTE.MENSCH“für 2019.2020 mit den Fragen: Wo bleibt der Mensch? Wo finden wir wieder unsere Mitte? Müssen wir neu denken und Handeln lernen? Wo finden wir Vorbilder, Anregungen für die Besinnung auf uns selbst? Muss Natur neu bewertet werden, Kommunikation auf Fremdes übertragen werden und wie schaffen wir es, Digitalität zum Nutzen aller einzusetzen? Das VDMD.Team holte Philosophen, Wissenschaftler und Künstler in eine Innovations.Runde, um quer zu denken und um herauszufinden, was wir ändern müssen, was Menschen erwarten und wie wir Nachhaltigkeit ins Alltagsleben, in Materialien und Kleidung bringen.

Für das Jahr2020 entwickelte das Research.Team „DENK.RÄUME“die für die MITTE.MENSCH gebraucht werden. Mehr RAUM für öffentliche kommerzfreie Begegnungen, für regenerative, allen zugängliche Natur, für globale Verständigung und Toleranz und für die Herausforderung digitaler Jederzeit.Vernetzung. Überall dort kann sich Empathie, persönlicher Wissensaustausch, gegenseitiger Respekt und digitale Verantwortung entfalten und weiterentwickeln.

   

Das darauf folgende Future.Concept„RESPONSIBILITY“konkretisiert den respektvollen Umgang miteinander, eine neue Haltung des sich Einmischens, Glaubwürdigkeit durch Handeln und ein tiefes in sich Hineinhören.

 

RESPONSIBILITY

Wie zu jeder Saison sind es 4 Hauptthemen, die durch neue Materialien und Oberflächen gespiegelt werden:

cross.metro   .   cross.balance   .   cross.continental    .   cross.thinking

1

cross.metro

Im ersten Themageht es um Entschleunigung, um Freiräume und um neue Kommunikationssysteme im urbanen Raum. Begegnungsstätten mitten in der Stadt, mehr Grünflächen, mehr selbstbestimmte Zeit.

Die Farbenstrahlen Ruhe aus,sind unaufdringlich und dennoch emotional aufgeladen.Dunkel und zurückhaltend gegenüber klar und frisch. Entschleunigung  durch  Farbe.

Wir können  verschwinden  im  Beton.

Business.Farben als  Code.Spiegel  der  Anonymität.

Die Materialien, deren Strukturen, Oberflächen und Drucke dürfen unperfekt wirken durch lebendige, sandige, samtige oder auch aufgerissene Strukturen auf unifarbenem Grund.  NEU ist die Wieder-Aufnahme von Karos, die überdruckt sein dürfen mit lockeren grafischen Strukturen und Stickereien mit persönlicher Aussage. Zusatznutzen durch smarte Elemente werden zur Verpflichtung, Nachhaltigkeit wir selbstverständlich.

Accessoires und Zubehöre passen sich den inhaltlichen Aussagen an.

Wichtig werden authentische und der Nachhaltigkeit verpflichteten Materialien, vorzugsweise aus der Region mit kurzen Wegen.

2.

cross.balance

Das zweite Themagreift unsere Verantwortung der Natur gegenüber auf, im Sinne  von Cradle  to  Cradle, Vermeidung von Überkonsum, Materialien in einen Lebens.Kreislauf zurückführen. Hierfür müssen Produktionswege umstellt werden, Preise vernünftig kalkuliert werden und Abfälle sinnvoll weiterverwendet werden.

Die Farbendienen als Transfer für die Elemente  Wasser, Erde, Feuer, Luft und Metall.

Wir gehen mit den Farben hinein in die Tiefe der Natur und lassen sie auf uns wirken.

Die Materialien, deren Strukturen, Oberflächen und Drucke sind der Natur selbst entlehnt.Alte Materialien werden bewusst wiederbelebt und den eigenen Regionen entnommen, eine neue alte Vielfalt wird dadurch möglich. Die Erforschung und Nutzung neuer Material.Erfindungen führt zu ganz neuen Optiken: Kaseinfasern, Algenstoffe, Kilp, Fruchtfasern, Hanf, Soja.Seide, Ananas.Leder oder Apfel.Trester.Leder führen zu Produkten, die persönlicher und individueller werden. Einzelgestaltungen werden möglich, die näher am eigenen Wunsch sind.

Accessoires und Zubehöre sind aus Abfall.Holz oder aus upcycelten Plastikmaterialien

Und sie nehmen Materialien aus den eigenen Regionen auf. Nachhaltigkeit wird zur selbstverständlichen Voraussetzung.

3.

cross.continental

Das dritte Thema greift den Migrationsgedanken auf.

Historie  und  Kultur  werden inter.continental  beachtet. Sie werden nicht gewertet, sondern betrachtet und aufgenommen. Das bedeutet Mut zur  eigenen Meinung  und  Wahrnehmung. Bedeutet neugierig, offen  und vorurteilsfrei  auf  andere Kulturen  zuzugehen und nicht eigene Ansprüche auf  andere  Gesellschafts.Muster  zu übertragen.

Wir verfolgen, was in der Kette  geschieht, wenn wir  etwas  in  Bewegung  gesetzt haben zur Veränderung. Der supply chain  circle

   

Die Farbensind emotional aufgeladen. Sie sind aus allen Kontinenten entnommen und absorbiert in unsere Kultur. Unser ureigenes Farbempfinden wird bereichert und farbenprächtiger. Im Gegensätzlichen  liegt Lebendigkeit und eine Offenheit, die zusammenführt-

Die Materialien, deren Strukturen, Oberflächen und Drucke werden personalisiert. Wir drucken digital, sticken, häkeln, stricken. Art  Deko, Jugendstil, Popart, Fantasien, Surreales, – alle  Stile  dürfen nebeneinander  stehen  und neue  Optiken  schaffen.

Digitaldruck neben 3-Druck, Laser  neben  Silikon, Reliefs  neben  Spiegel.Glätte,

altes  Handwerk  wird  zelebriert neben Tattoos, Sägearbeiten und alten Handarbeits.Techniken.

Accessoires und Zubehöre dürfen in den Mittelpunkt gerückt werden. Sie sind auffallend und opulent. Sie wollen ihren Auftritt haben und setzen sich in Szene

4.

cross.thinking

Das vierte Thema bezieht junge Menschen ein und lernt von ihnen, von ihren Innovations.Storms. Vom Denk.Fass zum Mach.Was, vom  Think.Tank  zum Make.Tank.

In die Zukunft denken, Utopien  für  eine positive  menschliche  Zukunft entwickeln.

Über  den Tellerrand  schauen: zusammensitzen, nachdenken und Neues entwickeln.

Innovationen  entwickeln ohne  Anspruch auf  ein  sofortiges Ergebnis.

   

Die Farbensind wie pudrige Seelen.Farben: leicht und jung.  Es sind freie  Farbtöne,

angstfrei und mit einer subtilen Symbolkraft, die Offenheit  zulässt, die  Raum lässt.

Die Materialien, deren Strukturen, Oberflächen und Drucke sind  nicht nur  glatt  und  glänzend, sondern  mit  vielen Durchbrüchen versehen. Statements werden in  Muster  eingearbeitet, Codes  werden nach vorne  gestellt. Aus  Mikroben und  Naturabfällen  entstehen künstlich  erzeugte Materialien. Neue Techniken werden für individuelle Einzelgestaltungen eingesetzt.  Iris van Herpen als großes Vorbild. Im  Vordergrund  stehen Weichheit  und ein Gefühl, zu  Hause  zu sein.  Materialien  richten sich  nach  dem Gefühls.Bedarf und müssen neue  Impulse  auslösen mit  den  eroberten Techniken. Cashmere und Daunen bitte  künstlich herstellen. Fasern, Garne und

Stoffe und Algen, künstliches  Störleder, Tierhaare  ohne  Tiertötung, lederartige  Stoffe  aus Teefermenten  und Frucht.fasern.  Erfindungen, die  in  der  Schublade  lagen, werden  jetzt  in die  Welt  gebracht.

Accessoires und Zubehöre sind sensitiv, sensibel und richten sich nach dem Gesamtbild

Eine Saison voller Überraschungen und neuer Optiken

 

Sie wollen mehr oder mit dem FUTURE.CONCEPT arbeiten?

Dann besuchen Sie bitte denWebsite-Shop unter www.fashion123.de

Mara Michel .futurize die.trend.agentur

Fachjournalistin

Gerne können Sie mich kontaktieren.

0931 52715

0176 31268197

mail@futurize.de

 

KARL DER GROSSE

 
Karl der Große

Ja, sein Weggehen hinterlässt eine große Lücke in der Modewelt.
Warum?
Kein anderer hat geniale Kreativität, visionäre Zukunftsschau und harten Geschäftssinn so vereint wie er.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Aquarell von Gerd Michel

Unbeirrbar hat er aus seinem Gefühl für Form, Farbe, Qualität, Tradition, Zukunft und Inhalt geschöpft. Seine Kraft für das KULTUR.GUT MODE hat Werke geschaffen, die weit über das bürgerliche Verständnis für Mode und Bekleidung hinausgehen.

Es ist mir ein Bedürfnis, seine Genialität mit der Tiefe seiner Weitsicht und Zukunftsvision zu würdigen.

Bestes Beispiel ist sein Umgang mit der Welt.Marke CHANEL.
Coco Chanel war- wie er- eine Visionärin. Sie hat die Mode des vorletzten Jahrhunderts revolutioniert und den Frauen Freiheit gegeben. Was diese dachten und fühlten, setzte sie in Mode um und zogdie Frauen ihrer Zeit neu an. Das Korsett, das Frauen in gesellschaftliche Zwänge gepresst hatte, schaffte sie ab. Das verspielte, verrüschte und starre Frauenbild Ihrer Zeit ebenfalls. In Marlene Dietrich fand sie ihren Prototyp. MODE im BAUHAUSSTIL: Schlicht, einfach, klar, locker, komfortabel und unfarbig in Auftritt und Stil – eine unverwechselbare Handschrift.

Sein Gespür für Coco Chanel
Zurück zu Karl Lagerfeld. Kann es Zufall sein, dass dieser geniale Kopf gerade diese – in ihrer Zeit revolutionäre und visionäre – Marke übernommen hat?
Ich denke, es musste so sein.
Er hat erkannt, dass die Zukunft der Mode aus der Symbiose von Tradition und Zukunftsvisionen erwächst. Wie die Industrielle Revolution in der Zeit von Coco Chanel erleben wir im 21. Jahrhundert eine digitale Revolution, die herrschende Denkstrukturen umkrempelt. Für Lagerfelds Chanel.Mode bedeutet das:Zitate der Coco Chanel zu übertragen und sie zu wandeln und zu assortieren mit Materialien, Denken und Fühlen der Auf- und Umbruchzeit im JETZT.

Warum hat er so deutlich zitiert?
Er transportiert.e und visualisiert.e mit Chanels Tradition Gefühl und Denken dieser Generation in die unsere. Wir schauen sehr genau hin, aus welcher Geschichte wir kommen, was und wie unsere Vorfahren gedacht, gefühlt und gehandelt haben. Auf der einen Seite sehr emotional, revolutionär, auf der anderen getrieben und geprägt von einer Zeit, die Frauen keinen Stellenwert gab.
Lagerfeld lässt Frauen lebendig sein im Jetzt und hebt sie in die Liga der Zukunft -denkenden, -fühlenden und -handelnden, sichtbar gemacht in dem, was sie tragen, gepaart mit Achtung vor der Tradition.

Unsterblich
Das genau gibt Karl Lagerfeld diese Wertigkeit. Er liebte, achtete und schätzte Frauen auf diese, seine Weise. Könnte er noch einmal wiederkommen, wäre sein nächstes Thema die Achtung der Tiere, also nofur für Mode.

Mara Michel
Founder.futurize die trendagentur
GF VDMD

das Aquarell von Gerd Michel findet ihr auf www.kunthaus-michel.de

oder über 0931 13908

 

Ich bin Nofretete begegnet

Bei einem Podiumsgespräch in Berlin voller junger 7köpfiger Lebendigkeit, die Zusammenhalt und Hoffnung auf Zukunft versprach, thronte SIE als Achte, eine klassische Schönheit, voll erhabener Haltung, Unnahbarkeit und Mode.Ästhetik.

Als sie sagte, sie trüge ihr Kopftuch aus religiösen Gründen, schaute ich genauer hin.

Da war kein Kopftuch. Sondern eher eine nach hinten weggebundene hohe Stoffkrone, die der der Nofretetenbüste glich und hohe Selbstliebe verriet.. Warum dann die Verbalisierung aus religiösen Gründen?

Ich erinnere mich noch gut an die Sprüche meiner Grand.Mama, die oft den Mittelalterspruch zitierte: ist die denn immer noch nicht „unter der Haube?“ und damit meinte sie unverheiratete junge Frauen.

Ja, das war so. Nicht nur bei Nofretete, 14 vor Christus, auch 14 nach Christus waren Haare DAS Reizsymbol für erotische Macht. Mit der – die Haare versteckenden – Haube wurde sie gebrochen. Die Haube sagte auch nonverbal: ich gehöre jetzt einem, es lohnt sich nicht, mich anzuschauen oder gar zu begehren.

 

Und heute? Wir sind befreit von Dogmen dieser Couleur. Wie wunderbar. Nicht Norm, nicht Religion hindern uns daran, auch mit 90 Jahren oder länger EROS auszustrahlen. Eine Lebendigkeit, die ohne Eitelkeit auskommt und nicht Eroberung meint. Haartracht ist so persönlich geworden, wie die Träger.innen selbst.

Ja beide Geschlechter brauchen keine Machtallüren oder Anleihen mehr aus falsch verstandener Religiosität oder Tradition.

 

Das habe ich mir im Stillen bei der Begegnung für  Nofretete  auch gewünscht.

 

Mara Michel

 

 

 

Falls Ihr am 17. 01. auf der imm cologne seid, lade ich Euch herzlich ein zu meinem Vortrag MITTE.MENSCH um 13 Uhr im STAGE Halle 3.1.

Liebe Blog.Freund.innen,

Unser TrendResearchTeam im VDM ist nach drei intensiven Tagen Denk.Arbeit und Gesprächen zu dem Ergebnis gekommen, dass wir die Entwicklung des 4.0 als Designer so mit.gestalten müssen, dass wir nicht von überrollt werden von digitaler und künstlicher Intelligenz. Wir sind deshalb zu d e n Vordenkern gegangen, die sich schon seit seit über 2000 Jahren Gedanken über gesellschaftliches Denken, Handeln und Zusammenleben Gedanken gemacht haben: den PHILOSOPHEN.

Daraus haben sich 4 Themen entwickelt:

MITTE.MENSCH

Forecast 2020

Der Mensch rückt in den Mittelpunkt.

Priorität hat ein neues Denken für Empathie.Innovationen, neben dem Sach- und reinem Profit.Denken. Neben der künstlichen Intelligenz rückt das menschliche Gehirn in den Mittelpunkt der Wissenschaft.

Schulungen für empathische Verhaltensweisen mit Testpersonen haben erwiesen, dass die Empathie-Zonen im Gehirn wachsen und Verhalten sich ändert. Menschen sollen entlastet werden von zu rauem Umgang miteinander, von seelischen Verletzungen und von digitaler Überforderung. Wir wollen Empathie leben und lernen, Innovationen zuzulassen. So werden alle bei den globalen Veränderungen mitgenommen.

 

 

Das Thema MITTE.MENSCH hat das Team des TrendResearch VDMD  zu alten und neuzeitlichen PHILOSOPHEN geführt. Schon vor über 2000 Jahren haben sie sich mit dem Sinn des Lebens, dem Denken und Fühlen der Menschen auseinandergesetzt

DIOTIMA . ARISTOTELES (im Thema 1),
EMPEDOKLES . HILDEGARD VON BINGEN (im Thema 2),
VANDA SHIVA . MAHATMA GNDHI . NOSTRADAMUS (im Thema 3),  NIDA RÜMELIN
SIMONE WEIL . REBEKKA REINHARD . SIMONE DE BEAUVOIR . RICHARD DAVID PRECHT (im Thema 44)

 

1 – HOMO.URBANIS – BESINNUNG

Das Leben in der Stadt muss lebenswerter gestaltet werden.

Kommunikation soll in städtischem Flair und mit Natur in der Stadt genossen werden können. Dort kann freies Denken und Freude an selbst Geschaffenem gedeihen.

Ladensysteme werden umgekrempelt, Sortimente aufgebrochen. Dienstleistungen kommen ins Haus. Popup-Stores entstehen. Ladenschlussgesetze werden aufgehoben. Führungen in Nachhaltigkeitsläden finden statt. Kleine Läden schaffen soziale Kommunikation. Eine neue Mobilität  etabliert Home.Offices. Parallelwelten machen sich unabhängig von etablierten Systemen. Alles was passiert, geschieht auf emotionaler Bindung. Wir wollen zuhören, lernen und verstehen.
Farben

Die städtischen Farben werden wärmer. Kühle Blau.Töne nehmen rötliche Färbung auf. Rot.Töne nehmen warmes Braun auf, Grün.Töne zeigen sonnige Gelbfärbung.

 

2 – HOMO.NATURALIS– HINGABE

Die Lebendigkeit der Natur  wird in die Stadt geholt. Ihre Geheimnisse werden abgelauscht und mit neuen Techniken, Formen und Eigenschaften für Menschen eingesetzt. Natur wird erforscht und neues Wissen wird eingesetzt zum Wohle des Menschen z.B. in Form von Smart Textiles. Das Denken über die Unendlichkeit der Natur erzeugt Demut. In ihr können wir entschleunigen und die Tiefe der Stille kennenlernen.

Wir werfen nicht mehr so viel weg. Wir wollen keine Gifte mehr, weder im Futter der Tiere, noch auf Wiesen und Äckern. Das Insektensterben wird gestoppt.

NATUR und deren Wertschätzung ist im Alltag angekommen.

Farben

Mitten im Herbst- und Winter.Wetter strahlen Sonnen.Gelb.Töne und weiche Moos.Töne.
Die wärmende und heitere Farbigkeit wird in den Home.Bereich mit hineingenommen.

 

3- HOMO CULTURALIS– KOMMUNIKATION

Kommunikation bedeutet, das Leben anderer Völker kennenlernen. Wir sind mitten in einer neuzeitlichen Völkerwanderung. Unterschiedliche Kulturen werden wertgeschätzt. Die eigenen Ursprünge werden aufgespürt. Für sich feindlich gesinnte Länder werden Persönlichkeiten eingesetzt, die als Mediatoren eingreifen. Zukunft schaffen heißt: miteinander reden und gemeinsame Lösungen finden. Wir erlernen neue Streitkultur und gewaltfreie Kommunikation. Wir können in eine offene, grenzenlose Welt reisen und andere Völker kennenlernen. Klimakonferenzen sind im Wachsen. Kommunikationssysteme werden im Sinne eines Miteinanders geändert. Erziehung wird auf Lösungswege ausgerichtet.

Farben

Die neue Haltung fremden Kulturen gegenüber drückt sich in einer explosiven Farbigkeit aus. Rot.Töne in allen Variationen dominieren. Sie werden assortiert von erdigen warmen Braun.Tönen.

 

4 – HOMO.DIGITALIS– EMPATHIE

Unser jederzeit abrufbares Wissensspektrum ist enorm gewachsen, dank der digitalen Möglichkeiten. Jetzt suchen wir eine Work.Life.Balance zwischen analogen, digitalen und virtuellen Welten. Es entstehen neben virtuellen Produkten Authentische und Greifbare.

Die Innovation des EXOSKELETT ist eines der Beispiele FÜR den Menschen. Ein über den Körper angezogenes Körpergerüst überträgt seine Energie und Kraft. Es entlastet den Träger bis zu 300 %. DIE Chance für gelähmte Menschen.

Darüberhinaus lässt die Wichtigkeit des 4.0 den Wunsch nach echter Nähe  wachsen.

Schule wird zum Kommunikationsraum, in dem Empathie und positiver Umgang miteinander vermittelt und gelernt werden. Statt Wissensvermittlung werden Denkmodelle und Zusammenhänge gelehrt.

Farben

Hochsensible Sorbet.Farben stehen im Gegensatz von Kräftigen, Impulsiven. Sie spiegeln die Situation der Menschen im 4.0- Jahrhundert wieder. Sowohl extrovertiertes Voran ist gefragt, als auch sensible Aufnahmebereitschaft.

 

Gerne könnt ihr mich kontaktieren.
Der VDMD bietet Farbkarten zu den Themen au.
.futurize bietet den Vortrag an.

Herzlich

Mara

 

 

Am 14.01. habe ich auf der DOMOTEX in Hannover einen FORECAST-Vortrag für 2020 gehalten

 

DENK.RÄUME

VDMD.TREND.PULS  F.S.2020
zusammenfassende Autorin MAra Michel

Das Hauptthema der nächsten Jahre ist die Digitalität, 4.0 und die Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz auf den Menschen und seine Arbeit.

 

 

Je stärker 4.0 in unsere Lebens.Räume greift, desto wichtiger werden daneben analoge Räume, die Menschen empathisch verbinden, ihnen Rückzugsmöglichkeiten bieten und ihren einen individuellen Lifestyle ermöglichen.

Wir müssen Räume  entwickeln und vorhalten, die ermöglichen, dass wir den Menschen in seiner Ganzheit nicht verletzen und verlieren. Wertschätzung, Achtung, Respekt, Innovation und Empathie werden im Mittelpunkt der neuen DENK.RÄUME für inside, outside, global und digital stehen. Neue Denkansätze schaffen neue Produkte. Produkte, die verbindend, ästhetisch, innovativ, empathisch und nützlich sind.

 

1- inside

Der urbane Raum wird emotionalisiert.

Farben können nach wie vor zurückhaltend kühl sein, werden jedoch bereichert durch warme Braun und Terra Cotta –Sommer.Töne.

Materialien werden aufgeladen mit Smart-Funktionen; Oberflächen mit bewegten Strukturen. Dessinierungen beleben Stoffe mit urbanen Ansichten und großflächigen 3-D-Drucken.

 

2-outside

Die Natur wird in Räume und an den Körper geholt. Ihre Farben sind lichtdurchflutet, leuchtend und erdig warm. Sie zaubern einen Blüten.Sommer voller Lebensfreude.

Für Materialien werden Innovationen von der

Natur abgelauscht.  So entstehen antibakterielle Fasern aus Algen, biobasierende Materialien, wie Fermentation von Zucker.Substraten aus

Aspergillus-Stämmen oder Biofasern aus

Orangenschalen. Dessinierungen bedienen sich

foto.realistischer Naturwelten.

 

3-global

Migration und Globalität bringen

emotionale Farbigkeit in Stoffe und Mode.

Die Farben sind warm, laut, extrovertiert und stark

neben dunklen intensiven zurückgenommenen.

Immer mehr internationale Designer bringen handwerkliche Optiken in ihre Kollektionen und

lassen Traditionen aus aller Welt sprechen.

Auch Dessinierungen und Webmuster kommen aus dem globalen Raum. Exotische Tiere, Märchen, Mythen und Sagen dienen als Vorlagen.

 

4- digital

der digitale Raum lebt von Gegensätzen.

Künstliche, geeist kühlende Farbigkeit für 4.0, Schwarz-Weiß für ein gewohnt.sicheres Gefühl, weiche, zarte, empfindsame Kreide.Farben für die Sehnsucht nach Nähe.

In Materialien werden Flächen aufgebrochen,  Strukturen können verschwimmen oder treten extrem hervor.  Waben, Zellen, Spitzen oder Elektrifizierung von Stoffen dienen einer

emotionalen Stimmung. Experimente stehen im Vordergrund:  Bewegte Bilder, das Spiel mit Licht und Belichtung, surreale Formen und Sujets

werden auf ausdrucksstarke Materialien gedruckt oder gestickt.

 

Das Trend.Research.Team des VDMD,

(Netzwerk für Mode . Textil . Interieur .  Accessoires.Designer.innen) trifft sich zu jeder Saison 3 Tage lang mit Designern, Philosophen, Architekten, Marketing.Experten, Textil.Industrie, Forschungs.Instituten und Trend.Scouts, um Zukunft zu erfassen.

Wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft?

Wie reagieren die Menschen auf Veränderungen, und mit welchen Produkten wollen sie sich in Zukunft umgeben?

 

Geleitet wird das Team von Mara Michel, die sich mit ihrer Firma .futurize dietrendagentur mit Gesellschafts.Themen auseinandersetzt und der Industrie Lösungen für Produkte anbietet, die innovative  Trends visualisieren und Träume treffen.

 

Mara Michel

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