futurize, die Trendagentur von Mara Michel

Mara's Blog | persönlich - gesellschaftlich - politisch

CORONA als CHANCE – MODE als KULTUR.GUT

Mein Artikel-Beitrag im PUK 06 . 2020, der Zeitung „Politik und Kultur“ des Deutschen Kulturrates Berlin

Was passiert mit der Mode-Industrie in der CORONA-PANDEMIE?

Mode reflektiert und visualisiert Zeitgeist
MARA MICHEL https://www.kulturrat.de/publikationen/zeitung-pk/ausgabe-nr-062020/

Sie kommuniziert ihrem Gegenüber – so wie die Kunst, Musik und Literatur – Denken, Fühlen und Haltung der Träger, und wie sie gesehen sein wollen. In unserem Land derzeit mehrheitlich uniformiert, korrekt, unauffällig, beliebig bis hinein in die Politik. Eben nicht als Kultur.Gut.

Dabei stehen die ca. 40 000 Kreativschaffenden der Branche am Anfang einer komplexen Wertschöpfungskette, die als Wirtschaftsfaktor einen Umsatz von mehr als 35 Milliarden Euro pro Jahr generiert und über 135000 Beschäftigte zählt. Hinzu kommen 65 Milliarden Euro Umsatz und Hunderttausende Arbeitsplätze im stationären und Online- Einzelhandel…..

für den ganzen Artikel bitte anklicken:    MARA BEITRAG im PUK Kultur

Corona beschleunigt Entschleunigung

08.05.20 – Maras Kolumne in der Fachzeitschrift Textile Network.

Entschleunigung ist nicht mehr nur ein sehnsüchtig gebrauchtes Wort und eine Jahrhundertaufgabe für ein neues nachhaltiges Verhalten, sondern plötzlich ein aufgezwungener Fakt infolge der Pandemie.

Weltweit machen viele von uns ganz persönlich die konkrete Erfahrung: Zeit haben. Was machen wir mit der Corona-Pandemie und diese mit uns?

Entschleunigung ist nicht mehr nur ein sehnsüchtig gebrauchtes Wort und eine Jahrhundertaufgabe für ein neues nachhaltiges Verhalten, sondern plötzlich ein aufgezwungener Fakt infolge der Pandemie.

Entsetzlich ist, dass es Viren sind, die uns ausbremsen und nicht wir selbst.

Sechs Wochen Home-Office …

brachten uns Besinnung, uns zu uns selbst, zu neuen Gedanken, zu ungewöhnlicher Kreativität und zu empathischen Ideen für einen neuen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Und jetzt? Lernen wir alle daraus?

Ich hoffe es inständig. Gerade im Modebereich haben sich von Jahr zu Jahr die Viren der Gier, des Mehr, des Schneller, des „Ich will der Erste sein“ pandemisch vermehrt.

Ist Corona das Gegenmittel? Nein, sondern die Chance, schneller zu verstehen und zu erleben.

Die Menschen sehnen sich schon lange nach mehr Zeit füreinander, nach mehr Miteinander, nach Spiritualität, nach Individuellem, nach Wertigkeit, nach weniger Erlebnis-Hecheln, Urlaubs-Flüchten, Abgerufen sein, Omnipräsent-sein – eben nach mehr Ruhe und Haltung ohne Alltags-Hektik und Getrieben-sein.

Schaffen wir es, dass Home-Office ein von Vertrauen getragenes Arbeits-Modell wird?

Dass Kreativ-Schaffende Wertschätzung, Augenhöhe und adäquates Honorar erfahren?

Dass Konferenzen mehr und mehr online stattfinden?

Dass wir unsere Umwelt bewusster wahrnehmen und liebevoll mit ihr umgehen?

Dass die Gier nach Mehr einem bewusst nachhaltigen Konsum weicht?

Dass das Über- und Gegeneinanderschlagen von Jahresterminen gemeinsam entzerrt und neu geregelt wird?

Dass Rücksichtnahme und Liebe gesellschaftliches Verhalten bestimmen?

Dass die Bereitschaft wächst, Konflikte nicht mit Gewalt zu lösen?

Dass Fehler nicht mit Schuldzuweisungen einhergehen, sondern mit Zukunftsdenken?

Dass Streit-Kultur mit Lösung-Finden zu tun hat?

Dass wir weltweit die Spiralen unseres Handelns vordenken?

Dass das Wort „Heimat“ Heimkommen zur Familie, zu vertraut sein, zu Freunden, zu wunderbaren Nachbarn bedeutet und Liebe das Gefühl dafür bestimmt?

Ich bin und bleibe Optimist: Ja, wir lernen und wir üben das!

Hier geht es zu einem kleinem Mosaikstein-Video auf dem Weg dorthin.

Herzliche Gesund.Grüße

Mara

 

 

Was machen wir mit der CORONA.PANDEMIE und die mit uns? CORONA beschleunigt ENTSCHLEUNIGUNG.

WELTWEIT machen wir alle ganz persönlich die konkrete Erfahrung: ZEIT HABEN.

Entschleunigung  ist nicht mehr nur ein sehnsüchtig gebrauchtes Wort und eine Jahrhundertaufgabe für ein neues nachhaltiges Verhalten, sondern plötzlich ein aufgezwungener Fakt infolge der Pandemie. Entsetzlich ist, dass es Viren sind, die uns ausbremsen und nicht wir selbst.

6 Wochen HOME.OFFICE….

…..brachten uns Besinnung, uns zu uns selbst, zu neuen Gedanken, zu ungewöhnlicher Kreativität und zu empathischen Ideen für einen neuen gesellschaftlichen Zusammenhalt.

UND JETZT?

Lernen wir alle daraus?

Ich hoffe es inständig.

Gerade im Modebereich haben sich von Jahr zu Jahr die Viren der Gier,
des MEHR, des SCHNELLER, des „ICH WILL DER ERSTE SEIN“ pandemisch vermehrt.

Ist CORONA das GEGENMITTEL?

Nein – sie ist d i e Chance, schneller zu verstehen und zu erleben.

CORONA zieht ohne Unterschied allen Grenzen und schafft so Raum und Zeit für gesellschaftliche Entwicklungen, die schon Jahrzehnte im Gange sind.

Die Menschen sehnen sich schon lange nach mehr Zeit füreinander, nach mehr Miteinander, nach Spiritualität, nach Individuellem, nach Wertigkeit, nach weniger Erlebnis-Hecheln, Urlaubs-Flüchten, Abgerufen sein, Omnipräsent-sein, – eben nach mehr Ruhe und Haltung ohne Alltags-Hektik und Getrieben-sein.

Schaffen wir es,
dass Home-Office ein von Vertrauen getragenes Arbeits-Modell wird?

Dass Kreativ-Schaffende Wertschätzung, Augenhöhe und adäquates Honorar erfahren?

Dass Konferenzen mehr und mehr Online stattfinden?

Dass wir unsere Umwelt bewusster wahrnehmen und liebevoll mit ihr umgehen?

Dass die Gier nach Mehr einem bewusst nachhaltigen Konsum weicht?

Dass das Über- und Gegeneinanderschlagen von Jahresterminen gemeinsam entzerrt und neu geregelt wird?

Dass Rücksichtnahme und Liebe gesellschaftliches Verhalten bestimmen?

Dass die Bereitschaft wächst, Konflikte nicht mit Gewalt zu lösen?

Dass Fehler nicht mit Schuldzuweisungen einhergehen, sondern mit Zukunftsdenken?

Dass Streit.Kultur mit Lösung.Finden zu tun hat?

Dass wir weltweit die Spiralen unseres Handelns vordenken?

Dass das Wort HEIMAT Heim.Kommen zur Familie, zu vertraut sein, zu Freunden, zu wunderbaren Nachbarn bedeutet und Liebe das Gefühl dafür bestimmt?

Ich bin und bleibe Optimist: Ja wir lernen und üben das.

Hier ein kleiner Mosaikstein per Video auf Youtube

Herzlich

Ihre

Mara Michel

Mein VIDEO.VORTRAG – TREND.PULS F.S.2021 – Teil I und Teil II

Der VDMD trifft sich mit seinem TrendResearchTeam zu jeder Saison mit erfahrenen Designer.innen, Industrie, Handel, Marketing, Architekt.innen, Philosoph.innen und Künstler.innen, um FUTURE.CONCEPTs für zwei Jahre Forecast zu erarbeiten.
Zu jeder Saison greifen wir Themen auf, die alle Menschen unserer Gesellschaft bewegen und die Sichtbarmachung und Gestaltung von uns und unseren Firmen verlangen.

Ich löse mit meiner Firma trend.forschung .futurize, mein  Versprechen ein, den Vortrag, den ich während der Munich Fabric Start nicht halten konnte, weil meine Stimme weg war, auf YOUTUBE zu veröffentlichen.

Menschen wollen persönlich mehr und mehr mit Empathie abgeholt werden
für den großen weltweiten Umbruch durch Digitalisierung und KI und jetzt zudem durch die CORONA-Pandemie.
Der Mensch und sein soll sein persönlicher Fingerabdruck soll im Mittelpunkt stehen.

Liebe .futurize – Freund.innen, eingepackt in eine Geschichte möchte ich meiner Empörung Ausdruck geben über die Entlassungen bei S.Oliver

EINE UNGLAUBLICHE GESCHICHTE

Leider kein Märchen

Es war einmal ein junger freier Mann namens Bernd, der in den 70er Jahren mit Hemdenherstellung begann. Sein Alter Ego war Oliver.
Er war klug, fleißig, ökonomisch begabt und getrieben von der Idee, ein weltweit sichtbares Mode-Imperium zu gründen.
Als ihm das geglückt war, überließ er Oliver dem Mode-Haifisch-Becken und der reinen Profit-Gier.

Wer in den früheren Jahren mindestens 1 x monatlich –getrieben von Neugierde und Stolz auf Neues von Bernd und Oliver – deren Gewerke dicht an sich tragen wollte, musste sie ab der Jahrtausendwende nicht mehr kaufen – alles war schon mehrfach im Schrank.

So wurden aus dem Mode-Imperium sportive Bekleidungs-Geschäfte, wie es sie zu Tausenden gibt. Das Tausendfache raubte dem Imperium Handschrift, Ansehen und Umsatz.

Was tun? Immer wieder einmal besann sich Bernd auf sein ursprüngliches Ziel und mischte sich unter die Handelnden.
Leider nicht als Bernd im Glück, nicht als Hinein-Hörer in seine Community, nicht in Augenhöhe und Wertschätzung seiner Designer.innen, sondern mit stetem Auswechseln der GF-Positionen.

Viele ausgezeichnete Designer.innen, deren Gestalter-Wille und Profi-Können  er sein Imperium mit zu verdanken hatte, wurden grußlos entlassen oder nicht mehr ernst genommen. Die, die sein Glück einmal ausgemacht hatten, mussten zusehen, wie sich Bernd und Oliver von der Mode abwandten, die einst seinen Aufstieg begründete und vermehrte.

Der letzte GF lieferte 170 Zuarbeitende ans Messer. Weiß Bernd das? Warum verkauft er nicht  eine seiner vielen Immobilien und behält dafür 170 Menschen in Arbeit? Und das in der CORONA-KRISE?

Wenn es ein Märchen wäre, das ich erzähle, würde Bernd jetzt die 170 Getreuen zurückholen und den Protagonisten entlassen, der seinen Lohn nicht wert ist. In Märchen werden die Schuldigen verurteilt und bestraft, nicht die Machtlosen.

Im wirklichen Leben sollte Bernd sein Alter Ego Oliver wieder selbst in seine Arme nehmen und mit seinen Endkunden und Designer.innen sprechen. Wir wollen, dass Olivers Bekleidung wieder MODE wird und  dadurch zu alten Höhen aufschwingt.

Ob er wagt, mit mir zu streiten?

Mara Michel

Fachjournalistin und GF des Berufsverbandes der Modedesigner VDMD e.V..

0176 31268197

info@vdmd.de oder mail@futurize.de

 

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